Der 10-Stunden-Tag kommt

Die Merz-Regierung plant noch 2026 eine grundlegende Reform des Arbeitszeitgesetzes. Ein klarer Gewinn für Personalverantwortliche.

Flexiblere Arbeitszeiten für mehr Effizienz 

Der Plan: Der klassische Acht-Stunden-Tag wird Geschichte. Stattdessen soll die Arbeitszeit flexibler auf Wochenbasis geregelt werden, mit der Option, an einzelnen Tagen bis zu 10 Stunden zu arbeiten und an anderen Tagen entsprechend kürzer oder frei zu nehmen. Das öffnet Türen für moderne Arbeitsmodelle, die Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen entlasten.

Aktuelle rechtliche Situation

Derzeit sieht das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) eine Höchstarbeitszeit von 8 Stunden pro Tag vor, die auf 10 Stunden ausdehnbar ist – aber nur, wenn der Durchschnitt innerhalb von 6 Monaten wieder auf 8 Stunden sinkt. Die EU-Arbeitszeitrichtlinie setzt zudem eine wöchentliche Obergrenze von 48 Stunden im Schnitt und mindestens 11 Stunden Ruhezeit pro Tag. 

Die geplante Ausweitung macht genau das möglich: Längere Schichten an Bedarfstagen, kompensiert durch kürzere Tage oder freie Zeit. Gewerkschaften kritisieren dies als Gefahr für den Gesundheitsschutz, doch der Fokus liegt auf mehr Flexibilität für Branchen mit schwankendem Bedarf wie Pflege, Produktion oder Handel. 

Vorteile für Unternehmen: Mehr Flexibilität, robustere Pläne

Die Reform bringt klare Gewinne für Personalverantwortliche: 

Längere Öffnungszeiten

Statt starrer 8-Stunden-Schichten können Standorte bis zu 10 Stunden am Tag geöffnet bleiben ohne Überstunden zu erzeugen – ideal für Kunden mit flexiblen Bedürfnissen. 

4-Tage-Woche für Mitarbeitende

Wer 10 Stunden an vier Tagen arbeitet, hat den fünften frei. Das steigert die Attraktivität als Arbeitgeber und reduziert Fluktuation.

Robuste Dienstpläne und Ausfallkompensation

Schwankende Auslastung? Längere Schichten puffern kurzfristige Ausfälle besser ab, ohne den gesamten Wochenplan zu destabilisieren. 

Zusätzlich sollen Überstundenzuschläge steuerfrei und Prämien für Teilzeit-Ausweitung begünstigt werden – ein Turbo für die Personalbindung. 

Planerio Dienstplanung: Der Schlüssel zur Umsetzung

Mit Planerio wird der 10-Stunden-Tag zur Chance, nicht zur Herausforderung. Unsere KI-basierte Dienstplanung berücksichtigt automatisch alle rechtlichen, tariflichen und betrieblichen Vorgaben – inklusive neuer Arbeitszeitmodelle. 

Das bringt Planerio konkret: 

  • Automatische Planoptimierung: Berechnet optimale Schichten auf Knopfdruck, inklusive 10-Stunden-Tagen und Kompensationen. Bis zu 90 % weniger Verwaltungsaufwand. 
  • Ausfallmanagement: Schlägt bei Ausfällen sofort passende Ersatzkräfte vor, auch aus anderen Abteilungen, Standorten und aus Springerpools – perfekt für längere Schichten. 
  • Fairness und Mitgestaltung: Integriert Mitarbeiterwünsche (z. B. 4-Tage-Woche) und zeigt Transparenz via App. Ergebnis: Höhere Zufriedenheit und weniger Konflikte. 
  • Rechtssicherheit: Warnt vor Überschreitungen, integriert Zeiterfassung und Schnittstellen zu Lohnsystemen – immer ArbZG- und EU-konform. 

Den 10-Stunden-Tag nutzen bereits Dutzende unserer Kunden.